Heinrich Heine

Heinrich Heine, 1831
(Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

siehe auch:
Heinrich-Heine-Zyklus II
EINE ROSENKNOSPE WAR SIE
Zyklus von drei Kunstliedern
nach H. Heine (aus: "Romanzero")

 

Sonnennachtigallen sind es

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Heinrich-Heine-Zyklus I
Zyklus von sechs Kunstliedern nach "Seraphine" von Heinrich Heine (1996)

I. Wand'l ich
II. Daß du mich liebst
III. Graue Nacht liegt auf dem Meere
IV. Das ist eine weiße Möwe
V. Wie neubegierig die Möwe
VI. An dem stillen Meeresstrande

WN 13
Gesamtdauer: ca. 20 min
Schwierigkeitsgrad: mittel
UA: 22.10.1997, Herford
CD: "Heinrich Heine", SMP 9709US (1997)

 

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PDF Notenbeispiele

Wand'l ich (1. Seite)
Daß du mich liebst (1. Seite)
Graue Nacht liegt auf dem Meere (1. Seite)
Das ist eine weiße Möwe (1. Seite)
Wie neubegierig die Möwe (1. Seite)
An dem stillen Meeresstrande (1. Seite)

 

mp3 Hörbeispiele

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Pressestimmen

"... Der Bielefelder Komponist und Musikpädagoge Erwin Meier versteht es, zwischen Wonne und Wehmut, zwischen Innigkeit und zarter Intimität seine temporalen und rhythmischen Gebilde in eine Einheit von Form und Inhalt zu bringen, musikalisch zu betrachten. Sonnennachtigallen sind es... mit sechs Gedichten auch Seraphine, Eine Rosenknospe war sie..., drei Gedichte aus Romanzero von Heine, die Meiers musikalische Phantasie beflügelten und ebenfalls pianistisch in seiner Klavierbegleitung erhöhten. Diskret behandelt er Satz- und Zeilenperiodik, steigert den wortlosen Ausdruck in der kompositorischen Linie und weiß oszillierende Stimmungen zu entfachen..."
Wolfgang Drees, Neue Westfälische Bielefeld, 12. 01.1998

 

"... Das Atmosphärische von Meeresstrand und Himmer, Sonne und Mond, die romantisch-elegischen nächtlichen Stimmungen von Verliebtsein und "Riesenwollust" werden von Meier sensibel eingefangen. Weitausholend-prächtigen Klavierklang vernimmt das OHr in "Graue Nacht liegt auf dem Meere, mit über viereinhalb Mintuten längster Beitrag [...]"
Westfalenblatt, 29. Januar 1998

 

"... Bei zwei so profunden Musikern wie Ulrich Schütte und Erwin Meier sind Handwerk und verfügbares Material kein Thema. Was sich auch auf Meiers Kompositionskunst erstreckt: Seine am Abend vorgestellten sechs Heine-Vertonungen, 1996 entstanden, entpuppten sich als sechs wohlgesetzte Individuen, die über den Klaviersatz jeweils atmosphärische Signifikanz bis hin zu lautmalerischen Effekten erhalten, und deren Gesangslinie einen quasi natürlichen Lauf nimmt. Ausdruck ergibt sich wie von selbst, weil sich Ulrich Schütte in diesen Vertonungen spürbar wohl fühlt und sich mit ihnen identifiziert."
Eckhard Britsch, NW 23. Juni 1998

 

"... Erwin E.W. Meier hat sechs weitere Heine-Texte vertont [...]. Der Klavierpart wurde noch wichtiger als bei Schubert, ist weniger melodiös, aber ebenso ausdrucksstark ("Graue Nacht liegt auf dem Meere"). "Das ist eine weiße Möwe" zeigt musikalisch sehr schön den Flug der Möwen, und im Lied "An dem stillen Meeresstrande" sind die Brechungen der romantischen Ironie auch musikalisch reizvoll ausgedrückt. [...] Mit modernen Mitteln wurde romantische Lied-Tradition weiterentwickelt."
Joachim Gradewald, NW 25.10.1997